FAI CIMA - Microlight Commission Meeting 2008
FAI CIMA - Microlight Commission Meeting 2008

Internationales Treffen in Lausanne

Zuwachsraten weltweit • exotische WM-Orte

Eine recht homogene und kreative Gruppe von Piloten setzt in der leichten Fliegerei jährlich neue Akzente und schafft damit das Podium für innovative Erneuerungen und spektakuläre Flugleistungen. In keiner anderen Flugsportart werden so viele Weltrekorde eingereicht und laufend überboten wie bei der Ultraleicht-Fliegerei bzw. Microlight-Aviation. Triebfeder in dieser FAI Air Sport Klasse ist hier der Engländer Richard Meredith-Hardy, Funktionen-Tausendsassa, Everest-Überflieger und das Enfant terrible in dieser Szene. Bereits zum 28. Mal fanden sich nun die UL-Vertreter aus aller Herren Länder zu ihrem jährlichem Treffen unter FAI-Ägide im Sitz der intern. Flugsportorganisation am Genfer See ein: beim zum FAI CIMA Meeting 2008 in Lausanne.

Der internationale Flugsport wird über die FAI (Fédération Aéronautique Internationale) geregelt. Sein Headquarters hat diese oberste Flugsportbehörde, eine Vereinigung von nationalen Aeroclubs mit 100 Mitgliedsländer weltweit, im Schweizer Lausanne. Aufgeteilt sind bei der FAI die verschiedenen Flugsportklassen in insgesamt 10 ‚Air Sport Disciplines’, die wiederum von eigenen Kommissionen geleitet und organisiert werden. Eine davon - die Jüngste - ist die für die Ultraleicht-Fliegerei, bezeichnet als ‚FAI CIMA’ - Commission Internationale de Micro-Aviation (http://www.fai.org/microlight/). Die CIMA setzt sich zusammen mit jeweils 2 Vertretern aus den verschiedenen Mitgliedsländern der FAI. Und diese ‚Delegates’ werden von den NAC’s (Nationale Aeroclubs) jährlich nominiert. Die Liste der FAI CIMA Delegates 2008-2009 ist abzurufen unter: http://www.fai.org/directory/delegates.asp?id=1



FAI Air Sport Klasse „Microlight“ gegründet 1981

Ins Leben gerufen wurde die 10. Flugsport-Disziplin bei der FAI von keiner geringeren als Ann Welch (1917-2002), der legendären britischen Pilotin und Flugsportförderin (http://en.wikipedia.org/wiki/Ann_Welch). Sie flog im zweiten Weltkrieg nicht nur die berühmten Spitfire-Jagdflugzeuge und verschiedene Bomber-Typen, sondern zählt auch zu den wichtigsten Pionieren in der Leichtfiegerei. Unter ihrer Initiative und Vorsitz legte die „Microlight Working Group“, bestehend aus 12 Piloten von Belgien, England, Frankreich, Kanada, Norwegen, Schweden und USA, beim Meeting am 17. Feber 1981 in Paris die Weichen für die Microlight-Commission bei der FAI. Angenommen wurde diese dann bereits bei der 75th FAI General Conference in Tokyo (26.-30.10.1981). Und das erste offizielle FAI CIMA Meeting fand kurz darauf später, am 17. November1981 statt - mit 22 Teilnehmern aus 14 Ländern. Auch heute wird die Arbeit und der Namen von Ann Welch noch entsprechend gewürdigt: die CIMA vergibt jährlich an einen Piloten den Ehrenpreis „Ann Welch Diploma“ - für besonders herausragende fliegerische Leistungen in der Leichtfliegerei.


Microlights organisiert in verschiedenen Sub-Klassen

Aufgabe der FAI CIMA ist es, die sportlichen Belange in der Ultraleichtfliegerei auf internationaler Ebene zu betreuen und zu organisieren. Dazu gehört auch die Aufstellung und Umsetzung weltweit gültiger Sportregewerke (z.B. für Weltrekorde, Weltmeisterschaften, etc.) für die motorisierte Fliegerei mit einem maximalen Abfluggewicht von 450 kg (+ 22,5 kg für ein Rettungsgerät). Nicht in der ‚Microlight’ Commission der FAI eingegliedert sind die Gyrocopter, die in vielen Ländern zwar als UL kategorisiert, bei der FAI aber (noch) der Flugsportklasse ‚Rotorcraft’ zugeordnet sind, hier jedoch als unterste Sub-Klasse mehr oder weniger ein Schattendasein führen. Mit ein Grund, warum es für Gyrocopter bzw. Tragschrauber bis dato noch keine offiziellen FAI Welt- bzw. Europameisterschaften gibt.

Auch sieht es die CIMA als ihre Aufgabe, auf Innovationen in der Fliegerei zu reagieren, indem dass für neue Fluggeräte durch die Einführung von weiteren Microlight Sub-Klassen eine internationale Plattform geschaffen wird. So wie es z.B. in der Kategorie der Paramotors, den ‚New Classes’, bereits exerziert wurde: gab es zuerst lediglich eine Klasse für die ‚Rückenmotorschirme’, so entstanden in den letzten Jahren daraus die weiteren Sub-Klassen ‚Rückenmotorschirm Solo’, und ‚Tandem’, sowie ‚Paratrike einsitzig’ und ‚2sitzig’.

Vorbereitet werden all diese Dinge in der Kommunikation zwischen den CIMA- Delegierten der einzelnen Länder über das ganze Jahr hinweg. Bis zu einem bestimmten Stichtag müssen dann die verschiedenen Vorschläge und die Tagesordnungspunkte für das jährlich einmal stattfindende Meeting eingereicht sein. Das ‚FAI CIMA Annual Plenary Meeting’ findet im November für 2-3 Tage im FAI-Sitz in Lausanne statt, wozu alle nominierten Vertreter aus den verschiedenen Länder eingeladen werden. Dabei wird dann die weltweite Situation in der UL-Fliegerei durchleuchtet (mündliche und schriftliche Berichte der Delegierten), über die Vorschläge (den sogenannten ‚Proposals’) für den ‚FAI Sporting Code’ abgestimmt, Europa- und Weltmeisterschaften vergeben und dafür die offiziellen FAI-Vertreter benannt (Jury, Observer, Stewarts), Personen für internationale Preise und Ehrungen (z.B. FAI CIMA ‚Ann Welch Diploma’) nominiert und zum Abschluss auch stets ein neues Präsidium (CIMA Officers) gewählt. In der Regel sind es zwischen 20 und 25 Delegierte, die sich jährlich zu diesem Meeting am Genfer See einfinden. Vorwiegend kommen diese aus Europa und sind meistens auch dieselben Leute.



Interesse für Leichtfliegerei steigt weltweit

Das ‚FAI CIMA Annual Plenary Meeting 2008’ fand heuer vom 13.-15. November statt. Und es war mit insgesamt 37 Teilnehmern das stärkste der letzten Jahren. Mit einigen neuen Gesichtern aus verschiedenen Kontinenten. Neben den stets vertretenen europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Tschechei, Spanien, Schweden, Schweiz, Ungarn), sowie Japan und USA waren dieses Mal noch Delegierte aus Brasilien, Israel, Libanon, Süd-Afrika und Taiwan mit dabei, um die Weichen für die UL-Fliegerei im Jahr 2009 zu stellen. Für Rot-Weiß-Rot nahm bei diesem internationalen Meeting Dr. Peter Metzger, der UL-Referent beim ÖAeC, teil.

„Die Microlight-Fliegerei hat weltweit nicht nur die größten Zuwachsraten zu verzeichnen, sondern auch die CIMA zählt bei der FAI zu den stärksten und aktivsten Air Sport Disziplinen. In keiner anderen Kommission gibt es so viele Weltrekord-Anmeldungen wie bei den Microlights“, berichtete Max Bishop, FAI Generalsekretär, bei seiner Begrüßungsrede. Bestätigt wurde dies auch mit den Reports der Delegierten, wobei Frankreich mit 12.496 registrierten Verbandsmitgliedern im Jahr 2008 zu den stärksten UL-Nationen zählt. Im Vergleich dazu: in Deutschland sind es beim DULV und DAeC zusammen 6400 UL-Mitglieder (in Österreich sind es jedoch lediglich mal 385 gemeldete Piloten, da es hier immer noch an entsprechenden gesetzlichen Regelungen fehlt). „Bei uns explodiert es!“ bestätigt auch der Delegierte Robert Gassmann über das enorme Interesse für die Leichtfliegerei in Südafrika. Über zunehmende Zahlen von UL-Piloten wird fast aus jedem Land berichtet, ebenfalls aus Asien und Südamerika. Aber auch von den Problematiken durch unklare bzw. nicht vorhandene Regelungen. In Europa ist mitunter immer noch das große Handicap, dass es trotz EU und offener Grenzen keine einheitlichen Bestimmungen gibt, die UL-Fliegerei eine reine nationale Angelegenheit ist und somit überall andere Gesetze gültig sind, an die sich auch ausländische Piloten zu halten haben. Reist man mit einem UL durch Europa, fällt zwar innerhalb des Schengen-Raumes die Passkontrolle weg, aber luftrechtlich bewegt man sich vielerorts in Graubereichen - und dabei oft schon außerhalb der Legalität. Beklagt wurde von einigen Delegierten dabei auch, dass es immer wieder zu Problemen mit Gastpiloten kommt, die sich nicht an die gültigen Bestimmungen halten und mit ihrem Verhalten den Piloten und der UL-Fliegerei in diesem Land schaden. Eine EU-Lösung mit einheitlichen Regelungen ist derzeit hier leider noch nicht in Sicht.



UL-Wettkampf bei den WORLD AIR GAMES 2009

Ein großes Lob für die FAI Microlight-Commission kam von Pierluigi Duranti, Direktor bei den in Turin stattfindenden WORLD AIR GAMES 2009 (Juni). Bei diesen olympischen Spielen der Fliegerei, speziell konzipiert für Publikum und Medien, werden auch zwei Microlight Sub-Klassen mit insgesamt 46 Teilnehmern vertreten sein: die Paramators mit ‚Rückenmotorschirmen - solo’ (22 Teilnehmer) und die Classic Classes mit ‚Hängegleiter- Trikes - zweisitzig’ (12 Teams). „Die Testbewerbe sind erfolgreich durchgeführt worden und es sind wirklich sehr attraktive Publikumsbewerbe, die wir in der Klasse der Microlights präsentieren können“. Die weltweiten Teilnehmer-Qualifikationen für die WAG 2009 sind von der CIMA bei diesem Meeting noch bis 15. Jänner 2009 verlängert worden. Mit Stand November 2009 konnte sich ein Österreicher für die WAG nominieren, der Oberösterreicher Walter Holzmüller (Rückenmotorschirm). Die aktuelle Qualifikationsliste für diese Gruppe siehe unter: http://spreadsheets.google.com/pub?key=pzWRYu1A2GNlzHkeNxQStPQ.
Bei den World Air Games werden viele Wettkämpfe mit ‚Virtual Tracking’ präsentiert werden, das den Zusehern vor Ort das Mitverfolgen der Fluggeräte auf riesigen Bildschirmen ermöglicht.



Exotische WM-Orte für die Leichtflieger-Piloten

Für die Austragung der Microlight & Paramotor World Championships 2009 wurden zwei Bewerbungen eingereicht und offiziell von der CIMA angenommen: eine aus der Tschechei und die andere aus dem Libanon, wobei die Tschechen lediglich die ‚Classic Classes’ im Programm hätten und die Libanesen jedoch die Weltmeisterschaft 2009 für Paramotor und Classic Classes durchführen wollen. Während die Tschechen auf Ihr Know How bezüglich Wettkampforganisation verwiesen, präsentierte ein sehr enthusiastischer libanesischer Delegierter und FAI-Funktionär, Dr. Assaad Assacker, einen wirklich attraktiven und außergewöhnlichen Veranstaltungsort für die Microlight-Weltmeisterschaft 2009: den Riyaq-Airport in der Bekaa-Ebene auf 910 Höhenmeter gelegen. Die 13.000 Einwohner-Stadt ist lediglich ca. 50 km Libanons Haupstadt Beirut und 25 km von der weltbekannten Römer-Stadt Baalbek entfernt. Diese WM soll im Zuge der "VI. Les Jeux Olympics des Pays Francophones" (27.9. - 6. 10.2009) einem internationalen Sport- und Kultur-Event der französischen Sprache - mit über 2000 Teilnehmern! - durchgeführt werden. Die WMC 2009 wird deshalb auch von den libanesischen Ministerien für Tourismus und Sport & Kultur gefördert, sodass die Organisatoren den WM-Teilnehmern eine niedrige Startgebühr, kostengünstige Unterkunft und finanzielle Unterstützung beim Fluggeräte-Transport anbieten können. Auch soll diese WM in enger Kooperation mit dem französischen UL-Verband und unter der Patronanz der libanesischen Luftwaffe abgewickelt werden. „Der Einflug für Microlights in den Libanon sowohl von Zypern, als auch von Syrien aus ist ohne Probleme machbar. Und vonseiten der Infrastruktur sind die Möglichkeiten für die WM-Austragung in beiden Klassen für über 200 Teilnehmern gegeben, da Gelände, Gebäude, Hangars, Casinos etc. von der Militärbasis genutzt werden können. Da sind Kapazitäten für 2000 Mann vorhanden!“, bestätigt Libanon-WM-Promoter Dr. Assacker.

Nach einer ausführlichen Diskussion, wo hauptsächlich von englischer Seite Einwände zu diesem Veranstaltungsort wegen politischer und organisatorischer Bedenken kamen, gab es dann bei der Wahl doch eine klare Mehrheit für die WM im Libanon 2009! Mitunter auch deshalb, weil die Tschechen die Paramotor-WM nicht übernehmen konnten und die Libanesen die WM nur unter der Bedingung durchführen können, wenn diese für beide Klassen dort abgehalten wird. Zudem es für 2009 keine Alternative für die Paramotor-WM gab. Erstmals in der Geschichte des Libanon wird mit der WM 2009 hier eine Luftsportveranstaltung stattfinden - in einem Land, das mit knapp 10.500 km2 gerade mal 1/8 der Größe von Österreich hat, aber wo man mit Baalbek, Batrun, Beirut, Byblos, Sidon, Tripolis und Tyros mitunter die ältesten Städte der Menschheit findet! Der exakte Termin für die WMC LEBANON 2009 (September) wird bis spätestens 15. Dezember 2008 bekannt gegeben und auf der FAI CIMA Homepage publiziert werden:
http://www.fai.org/microlight/championships oder http://events.fai.org/microlight/cima-calendar.asp

Für die Durchführung der Microlight WM 2011 wurde vom israelischen Delegierten, Taaman Nam, ein Veranstaltungsareal in der Wüste Negev präsentiert. Aber eine offizielle Bewerbung soll es dafür erst zum nächsten CIMA-Meeting 2009 geben, da es hier schon noch einige wichtige Punkte vor Ort zum Klären gibt. Zum Beispiel der Einflug mit einem UL nach Israel ist derzeit nicht möglich. Auch die Südafrikaner und die Brasilianer bekundeten ihr Interesse an der Ausrichtung der WM 2011 - sie werden im nächsten Jahr ihre Präsentation machen.


Das Tor für Elektro-Antriebe wurde geöffnet

Beinahe einen Tag befasste man sich bei diesem Meeting mit den diversen Vorschlägen zum Wettkampfsport und den Weltrekordflügen, dem „FAI Sporting Code - Section 10 / Microlights“ http://www.fai.org/microlight/documents/sc10). Insgesamt kamen 41 Vorschläge zur Diskussion und Abstimmung, wovon 31 akzeptiert wurden (die einzelnen Proposals zu finden unter: http://www.fai.org/microlight/meetings/2008 … „Section 10 Proposals“ und „Votes …“). Der in diesem Jahr wohl wichtigste Beschlüsse für Zukunft der Leichtfliegerei fielen zu ‚Proposal 2a + 2b’, einstimmig wurde vom Plenum die Einführung der Sub-Klasse für elektrisch angetriebene Motorsysteme beschlossen. Somit sind jetzt eigene offizielle FAI-Wertungen für Motoren mit Batterie- oder Solar-Power bei Wettkämpfen und Weltrekorden möglich. Diese Entscheidung wird mit Sicherheit auch der Entwicklung solcher umweltfreundlichen Antriebssyteme einen zusätzlichen Schub geben und viele ‚Daniel Düsentriebs’ in ihrer Arbeit beflügeln. Eingebracht wurde dieser Vorschlag, mit einigen anderen, wieder einmal von Richard Meredith-Hardy, dem Urgestein der Leichtfliegerei. Der Extrem-Flug-Abenteurer, FAI Weltmeister, x-fache Titelträger, Wettkampf-Direktor u.s.w. (http://www.flymicro.com/cv.cfm) bestimmt wie kein anderer den Weg in der Microlight Air Sport Klasse. Der redegewandte Brite und Meister seines Fachs lässt aber auch selten (und ungern) was gegen seine Überzeugung ankommen, was natürlich nicht immer auf die Gegenliebe aller Delegierten trifft. Aber er setzt einen Stein nach dem anderen ins Rollen …


Doping-Kontrollen nun auch verstärkt im Flugsport

Ein besonderes Thema beim diesjährigen CIMA-Meeting war dann aber auch noch: Doping im Flugsport! FAI-General Project Manager und FAI Anti Doping Officer Rob Hughes wies in seinem Referat über die Maßnahmen gegen Doping ausdrücklich daraufhin, dass auch von der FAI in der Zukunft verstärkt Doping-Kontrollen durchgeführt werden, nicht nur bei den Erstplazierten sondern auch mitten aus dem Teilnehmerfeld. Weiters richtete Hughes einen eindringlichen Appell an alle Delegierten, dass die nationalen Aeroclubs und die Sportler sich genauestens über die erlaubte Medikamente beziehungsweise über eine - falls erforderlich - Einholung von Ausnahmegenehmigungen zu informieren haben und dass dies spätestens 21 Tage vor dem Wettkampf gemacht werden muss, da ansonsten eine zweijährige Wettkampfsperre nicht nur für das Fliegen, sondern für alle Sportarten drohen kann!


Der Schwede Backmann alter und neuer CIMA-Präsident

Den Abschluß des CIMA-Meetings 2008 bildete dann die Wahl des Präsidiums für 2009, wobei der Schwede Thomas Backmann als Präsident wiedergewählt wurde. In den weiteren Funktionen: Richard Meredith-Hardy (GBR) als 1st Vice-President, Wolfgang Lintl (GER) als 2nd Vice-Prsident und Keith Negal (GBR) als CIMA-Secretary. Und natürlich bleibt Meredith-Hardy auch weiterhin der ‚Editor’ des FAI Sporting Code - wer denn sonst?

Interessantes Detail noch am Rande: obwohl der israelische und der libanesische Delegierte bei diesem Meeting in einem sehr freundschaftlichen Verhältnis zueinander standen, war es nicht möglich, gerade mit diesen beiden Vertretern des Ultraleichtsports ein gemeinsames Foto zu machen. „Das geht leider nicht. Wenn so ein Foto veröffentlicht wird, dann bekomme ich Probleme“, begründete einer der beiden Delegierten die Absage an den Fotografen. Schade, zeigt es doch wieder einmal, dass politische Spannungen und Religions-Konflikte nach wie vor auch den Sport beeinflussen!

Weiter Infos zum FAI CIMA Meeting 2008, sowie die aktuellen Änderungen im FAI Sporting Code sind unter folgender Webseite zu finden: http://www.fai.org/microlight/meetings/2008


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Bild 1: Als CIMA-Officers 2009 gewählt: Richard Meredith-Hardy (GBR) 1. Vize-Präsident, Keith Negal (GBR) Sekretär, Thomas Backmann (SWE) Präsident, Wolfgang Lintl (GER) 2. Vize-Präsident.

Bild 2: Der Tiroler Flugsportler Helmut Stern (links) mit dem FAI CIMA-Präsident Thomas Backmann aus Schweden
und dem EMF (European Microlight Federation)-Präsident und FAI CIMA Secretary Keith Negal. Stern war beim FAI
CIMA Meeting 2008 als Delegierter des ungarischen Aeroclubs.

Bild 3: WMC 2009 – Fliegen im Libanon: hervorragende Flugbedingungen in den beiden Gebirgszügen ´Libanon-
Gebirge´mit dem ´Karnat as-Sauda´ im Norden (3088 m) und dem Ánti-Libanon´ mit dem Berg ´Hernon´(2814 m).
Foto: das österr. Q´TAI FLY-Team im Skigebiet-Areal ´Cedars´.

alle Fotos: © stern-press (H. Stern)
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