Österreichs Segelflug ist Weltklasse, auch wenn es diesmal kein Edelmetall für unsere Equipe gab.
Am vorletzten Wertungstag war bei der EM in Nitra (Slowakei) für Wolfgang Janowitsch und Peter Hartmann aus aussichtsreicher Position „Hopp oder Drop“ angesagt.
Leider wurde es drop - die Generaloffensive misslang, beide verloren ihre
Podestplätze und mussten sich mit Rang 5 begnügen. Auch wenn den Piloten die Enttäuschung anzusehen war, muss man die Leistungsdichte der österreichischen Nationalteampiloten bewundern. Wolfgang Janowitsch ist nun seit 6 Jahren bei keiner EM oder WM schlechter platziert gewesen als auf Rang 6. Auch Peter Hartman ist seit Jahren immer unter den Top 10. Segelfliegen ist als Bewerb eben sehr komplex – eine gröbere Fehlentscheidung kann schon den Titel oder das Podest kosten. Bestes Indiz für: Peter Hartmann ließ zwar sowohl den Weltranglistenführenden, den Ungarn György Gulyás, sowie die Nummer 2 der Welt, den Polen Sebastian Kawa, hinter sich, schaffte es aber nicht aufs Podest.

Die beiden Piloten der Offenen Klasse überraschten mit soliden Platzierungen. Michael Rass aus Tirol wurde 11, der Vorarlberger Sven Kolb beendete den Bewerb auf Platz 15.

Die frischgebackenen Europameister heißen

15-Meter-Klasse
1. Louis Bouderlique FRA
2. Lukasz Wójcik POL
3. Christophe Ruch FRA

5. Peter Hartmann AUT


18-Meter-Klasse
1. Russell Cheetham GBR
2. Mike Young GBR
3. Karol Staryszak POL

5. Wolfgang Janowitsch AUT
24. Werner Amann AUT


Offene Klasse
1. Peter Harvey GBR
2. Laurent Aboulin FRA
3. Steve Jones GBR

11. Michael Rass AUT
15. Sven Kolb AUT
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