Innviertler Sportflieger-Duo so erfolgreich wie noch nie
Gastgeber der Titelkämpfe war mit Polen die weltbeste Rally-Nation. Als Routenplaner in der Region um die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Torun fungierte Andrzej Osowski, in seiner Heimat auch bekannt als Vater des Rally-Flugsports. Mit seinen Aufgabenstellungen und Streckenführungen unterstrich er, dass sein Land nicht umsonst fliegerisch zur absoluten Spitzenklasse zählt. Herausfordernd waren neben Wendepunkt- und Streckenfotos auch die Wettbewerbskarten, denen man sich am besten nur mit der Lupe näherte, und die Gegend – flach, soweit das Auge reichte.

Nicht nur die Wettbewerbsstrecken, sondern auch das Wetter stelle die Crews vor gehörige Herausforderungen. So hatten die Teilnehmer an allen drei Veranstaltungstagen mit Wind um die 20 Koten und Spitzen bis zu 30 Knoten zu kämpfen. Bereits am zweiten Tag setzten sich die französischen Titelverteidiger Cherioux/Le Gentil gegen die polnischen Besatzungen – trotz deren Heimvorteil – durch und holten sich abermals den Weltmeistertitel vor den sieben polnischen Teams. Für Österreich lief es recht erfreulich. In der Nationenwertung gab es Rang 4, auch die Einzelergebnisse konnten sich sehen lassen. Pilot Wolfgang Schneckenreither und seine Navigatorin Cornelia Marsch ließen am zweiten Tag mit Platz 7 aufhorchen, wurden in der Endabrechnung Elfte. Das bedeutete zugleich ihr bestes internationales Abschneiden bisher. Insgesamt waren 56 Teams aus 17 Nationen (von Portugal bis Rußland und von Südafrika bis Norwegen) am Start, darunter bereits acht Damen – jeweils in gemischten Teams. Österreich setzte hier ein besonderes Zeichen und bescherte Cornelia Marsch ihr Debüt als Teammanagerin.

Bildvermerk Foto(s): SFC Ried

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Bild: Teammanagerin Cornelia Marsch (3. v. r.) und Wolfgang Schneckenreither (r.).

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